Über mich, übers bloggen und “Hello World!”

Veröffentlicht in ich Mit Tags, , , , , , bei 11. Juli 2008 (Freitag) von marsvogel

Mein erster Beitrag liegt jetzt knapp viereinhalb Monate zurück. Zeit ein kleines Résumer zu ziehen.

Dieser hier // Dieser Post ist einer der wenigen Einfälle die ich nicht sofort wieder vergessen habe. Könnt ich alles behalten, wäre ich nicht mehr vom Rechner wegzukriegen. Aber zurück zu meiner Post-Idee. Er hat mich geradezu verfolgt. Eigentlich wollte ich diesen Artikel zu einem “richtigen” Jubiläum publizieren, also “Halbjähriges” oder “Einjähriges” oder so. Aber ich habe es nicht mehr ausgehalten, man kann es auch meine Bestimmung nennen. Meine Bestimmung diesen Post zu schreiben. Bin ich heute wieder theatralisch, aber egal.

Ehrgeiz // Wie ich schon in meinem about-Text erwähnt habe war ich zum Start dieses Blogs sehr ehrgeizig, ich wollte ihn eine Instutition werden lassen. Schnell (wirklich sehr schnell) habe ich aber bemerkt das das so nichts wird. Es Leuten von meinem Schlag, also welche die so denken wie ich, rechtmachen zu wollen (es solchen Leuten rechtzumachen hätte schon gereicht) ist ein Ziel was ich verfolgen sollte wenn ich dafür Geld bekomme. Sonst hätte ich meinen Blog gleich NEON.de taufen können.

Leserorientiert // Nach meiner Erkenntnis kam ich ein wenig ins straucheln, hatte geglaubt das bloggen doch nicht so toll ist und ein paar Internetentdeckungen weitererzählt. Bis ich in meiner Blog-Statistik gesehen hab das jemand nach “Marsvogel Blog” gesucht hat. Also muß es irgendwo auf der Welt jemanden geben der meine Ergüsse so lesenswert empfand das er mich wohl noch ein zweites mal besuchen wollte.

Besser als noch der 300.000ste Besucher der mich nur gefunden hat weil er nach “sex” oder “titten” gesucht hat. Ein Leser der ein zweites mal kommt… was soll schon besser sein?

Aktuelles // Eine Zeit lang habe ich mir überlegt wie toll es doch wäre aktuelle Zeitgeschehenisse wiederzugeben. Ich hab nichts gelernt ich wollte es schon wieder allen Recht machen! Es gibt doch schon eine Million News-Sites will ich wirklich der eine-Million-und-einte werden!?

Fehler // Nach meiner fehlgeschlagenen E-Mail-Adressen-Anlegung hat’s nicht lange gedauert bis ich diese Mittteilung veröffentlicht hatte. Heute sind wohl die hälfte aller Besucher nur deshalb hier weil sie nach “web.de” oder “Abuse Abteilung” gesucht haben. Das ärgert mich, die Leute sollen kommen weil sie mich lesen wollen nicht weil sie nach dem zwölften Forum, auf meinem Blog auf ‘ne Problemlösung hoffen.

Angst und Zorn // Kaum einer der Menschen aus meinem privaten Umfeld weiß das ich diesen Blog schreibe. Ich wills auch nicht, nicht wirklich. Direkte Kritik kann ich nicht ab, überhaupt nicht. Wenn mich irgendjemand scheiße findet und mich das, über ein Kommentar, auch wissen lässt, lässt mich das kalt. Ich kann den Kommentar jederzeit löschen, wenn ich ihn nicht mehr ertrage. Der Penner kann mich mal.

Zukunft // Man könnte jetzt sagen, ich habe in den vier Monaten etwas übers bloggen gelernt. Stimmt nicht ich bin noch genauso verkorkst wie vorher. Ein verkorkster naiver Blogger der erst jetzt sagt: “Hello World”

Mit dem drücken des Veröffentlichen-Knopfes werde ich mich wieder fragen, “Kann ich den wirklich so freigeben? Trete ich nicht zu heuchlerisch auf? Und überhaupt…” Ich hasse den Veröffentlichen-Knopf.

Die Zehn Gebote

Veröffentlicht in blogroll, internet, kunst Mit Tags, , bei 2. Juli 2008 (Mittwoch) von marsvogel
  1. Ich bin WordPress, dein CMS. Du sollst keine anderen CMS haben neben mir.
  2. Du sollst den Namen von WordPress, deines CMS nicht mißbrauchen.
  3. Du sollst den Blog Karneval ehren.
  4. Du sollst die Programmierer von WordPress ehren.
  5. Du sollst nicht löschen.
  6. Du sollst zu deinen Publikationen, in Wort und Schrift, stehen..
  7. Du sollst nicht kopieren.
  8. Du sollst nicht falsch Zeugnis schreiben wider deinen nächsten Autors.
  9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Blog.
  10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Leser, Abonnent, Theme noch alles was dein Nächster hat.

Duftorchester mit einigen Soli

Veröffentlicht in ich, menschen Mit Tags, , , bei 27. Juni 2008 (Freitag) von marsvogel

Ich steige in den Zug ein. Schweiß liegt in der Luft, “Alles normal” denke ich. Das heißt, wenn alles normal ist dann denkt man ja nicht das alles normal ist. Also denke ich an nichts. Aber ich habe den zierlichen Gestank nach Schweiß durchaus registriert. 1. Haltestelle: Wik Medinight und starkes Parfum, die volle Dröhnung. Der Schweißgeruch zieht sich zurück. 2. Haltestelle: Beim öffnen der Tür schiebt sich eine Komposition von verbrannten Gummi und Urin in den Zug. Beim schließen der Türen steigen beide wieder aus. Schweiß, Wik, Parfum und die hinzugestiegene Zahnpasta liefern sich ein Duftorchester mit einigen Soli. Endstation für mich, endlich frische Luft.

Erstmal eine rauchen.

Mit dem Zweiten sieht man besser.

Veröffentlicht in fundgrube Mit Tags, , bei 26. Juni 2008 (Donnerstag) von marsvogel

Spitzfindige Menschenrechtler könnten aus diesem Slogan, eine Verhöhnung aller Einäugigen schließen. Und das bei den Öffentlich-Rechtlichen…

München mag dich

Veröffentlicht in gesellschaftliches, menschen, politik Mit Tags, , , , , bei 25. Juni 2008 (Mittwoch) von marsvogel

oder: Aus Scheiße Gold machen.

Das schaffen seit einiger Zeit die hiesigen Werbeagenturen. Denn die Anzugträger der deutschen Großstädte haben sich dazu entschlossen ihre Töpfe voll Gold schlichtweg zu verschenken.

München mag dich

Kosten: 1.000.000 €

Be Berlin

Kosten: 11.000.000 €

Bochum macht jung

Kosten: 900.000 €

Für so einen Scheiß muß natürlich der Steuerzahler herhalten. In dieser Beziehung darf man es doch keinem verübeln, sein Geld nach St. Gallen zu schaffen. Was wohl im Kleinhirn des Verantwortlichen vor gegangen sein muß, solche “0815-Sprüche” abzusegnen? Höchstwarscheinlich nichts. Treffendere Slogans wären zum Beispiel, “Mit Kanonen auf Spatzen schießen” oder “Perlen vor die Säue”.